Kleinkläranlagen: Neue Verordnung der EU

Die erneuerte Verordnung der EU beginnt 2015. Selbige verstärkt die Vorgaben an Immobilieninhaber. Ungefähr die Hälfte aller Kleinkläranlagen wird auf den neuesten Stand gebracht werden. Gleichwohl nur einige Kommunen ermöglichen Förderungen. Überwiegend für monetär schwache Budgets sind die Aufwendungen enorm. Über 0,5 Mio. Grundstückeigentümer in der Bundesrepublik sollen ihre Kleinkläranlagen für Großen Betrag nachrüsten oder bestehende Systeme tauschen, um die techn. Normen der 2015 wirksam werdenden westlichen Vorschriften zu erfüllen. Aber sogar etwaige Bauvorhabende müssen die überarbeiteten Europäische Union-Richtlinien im Gedächtnis behalten. Diverse Kommunen stellen konträr dazu Förderbeiträge parat. Experten raten, mit der Renovierung nicht zu lange zu warten.

Eine große Anzahl berührte Hausinhaber wollen die Ausgaben für solche Ergänzung solange wie vorstellbar rauszögern. Das könnte am Ende kostenintensiv kommen. Sofern kurz vor Termin sämtliche Immobilieneigner gleichzeitig ihre Kleinkläranlagen überarbeiten lassen wollen, wird die Abfrage gezwungenermaßen die Preise auffällig in die Höhe treiben. Solche Werterhöhungen könnten zum Schluss  die aktuell von einigen Ländern zugesagten Subventionen vollständig auffressen.

Die neue Europäische-Union-Vorgabe verlangt, dass sämtliche Kleinkläranlagen mit einer bio Reinigungsstation ausgestattet werden sollen, um das Dreckwasser so gut wie vollwertig von Keimen sowie Stickstoff zu säubern. Bereits aus Beton- oder Plastikbehältern bestehende Kleinkläranlagen von Grundstücken könnten im Regelfall für 2.000 – viertausend Euro  vervollständigt werden. An vormaligen massiven Gruben könnte der Kostenaufwand ca. sechstausend EUR lauten, wenn zu dieser Gelegenheit der Behältnis ersetzt wird. Jedoch nur einige Bundesländer spendieren Fördergelder. Der genaue Betrag ist hier sehr vielfältig. Beispielsweise entrichten Bayern wie auch Thüringen je Zuhause 1.500 EUR. Melden sich  acht Leute im selben Objekt wären es im süddeutschen Freistaat  sogar schon zweitausendfünfhundert Euro.

Aus Mecklenburg-Vorpommern erhält man für jedes Gebäude bis 750 Euro. Sachsen subventioniert eine Überarbeitung einer bereits existierenden Kleinkläranlage eintausend Euro. Bei dem Einbau einer frischen Kleinkläranlage gibt es eintausendfünfhundert Euro. Kleinkläranlagen klären das hauseigene Schmutzwasser direkt vor Ort. Das geklärte Wasser versickert im Boden oder fliesst in einen Graben ab. Kleinkläranlagen sind auf dem Lande nach wie vor weit verbreitet.

Die Abwasserleitung zur kommunalen Kläranlage ist vielmals zu aufwendig. Zurzeit sind mehr als eineinhalb Millionen Kleinkläranlagen in Bundesrepublik in Betrieb. Lediglich ca. 0,5 Millionen Kleinkläranlagen wären mutmaßlich in den kommenden Jahren durch die Installation moderner Abwasserleitungsysteme überflüssig. Von allen 1 Million Kleinkläranlagen, die auch in Zukunft im Bestand fortbestehen, müsste min. 50 Prozent auf den neuesten Stand gebracht werden. Speziell in ländlichen Bereichen werden Kleinkläranlagen folglich keine Notlösung, sondern ständiger Gegenstand der Dreckwasserbeseitigung sein.

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